Hockenheimer Mai mit dem Asylnetzwerk

Das Asylnetzwerk wird sich in diesem Jahr erstmals beim Hockenheimer Mai präsentieren. Zwei Arbeitskreise werden am 21. Mai einen gemeinsamen Stand anbieten und suchen dafür noch personelle Unterstützung:

Bücherflohmarkt (AK Begleitung): Anmeldung für Schichten über http://doodle.com/poll/r8syhrt239bm9was oder per Mail an: akbegleitung@asylnetzwerk-hockenheim.de.

Essens-/Informationsstand (AK Freizeit): Anmeldung für die Schichten über http://doodle.com/poll/mgk7cc3cq93x432t oder per Mail an: maistand@asylnetzwerk-hockenheim.de.

Erneuter Kleiderspenden-Sammeltermin des DRK in Hockenheim

Aufgrund der großen Nachfrage findet wieder eine Kleider- und Sachspendensammlung des DRK statt. Auf dem Zehntscheunenplatz und parallel auch wieder beim DRK Ortsverein, Im Auchtergrund 1, werden am Samstag, 9.4.2016 von 9 – 12 Uhr, die Spenden gesammelt. Besonders dringend gebraucht werden, Herrenbekleidung in kleinen Größen, Schuhe und Sportsachen. Für Fragen steht Christine Grein-de Lima, Telefon 06205/53 85, Mail christine.grein@drk-hockenheim.de zur Verfügung.

Geflüchtete lernen Akkordeon als Teil deutscher Musikkultur kennen

Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Begegnungscafés KOMM im Lutherhaus (dienstags von 17 bis 19:00 Uhr und samstags von 15 bis 17:00 Uhr) wurde den Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Gästen am Ostersamstag wiederum ein besonderes Musikereignis geboten. Der Akkordeon-Lehrer Johannes Grebencikov (auc

Johannes Grebencikov und seine Akkordeon-Schüler begeisterten das Publikum im Lutherhaus (Bild: kso)

Johannes Grebencikov und seine Akkordeon-Schüler begeisterten das Publikum im Lutherhaus (Bild: kso)

h bekannt als Mitglied der Akustikband „Wörner Cocktail“) hatte mit seinen Schülern Lisa Kammer, Michael Ziegler, Nils Buchholz und Marcel Grebencikov ein kleines Ensemble zusammengestellt, welches den zahlreichen Zuhörern ein phantastisches Potpourri von zum Akkordeon passenden Musikstücken darbot. Solo, im Duett oder auch mit allen beteiligten Musikern als Mini-Orchester wurden unter anderem Stücke von Bach und Vivaldi gespielt. Aber auch auf Basis dynamischer Tango-Variationen wurde dem begeisterten Publikum die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten dieses Instruments, welches gerne auch als Handharmonika, Handklavier oder Ziehharmonika bezeichnet wird, nahegebracht. Während das umgangssprachlich bisweilen auch als Heimatluftkompressor, Quetschkommode oder Schifferklavier bezeichnete Instrument seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur deutschen Musikkultur gehört, war vielen der ausländischen Gäste eine gewisse Überraschung über Technik, Tonvielfalt und die musikalische Einsatzbreite des Akkordeons durchaus anzumerken. Am Ende dieses kleinen, aber sehr unterhaltsamen Konzerts dankte Nancy Gelb den Musikern mit kleinen Schokoladen-Präsenten und insbesondere dem engagierten „Asylnetzwerker“ Norbert Kircher, der dieses Konzert initiiert hatte.

kso

„Sunshine Runners“ trotzen trüber Witterung beim 10-Kilometer-Lauf in Brühl

Der Arbeitskreis (AK) Sport und Freizeit des Asylnetzwerks Hockenheim organisierte gemeinsam mit Mitgliedern der ASG Tria Hockenheim für Flüchtlinge eine Teilnahme am Heini-Langlotz-Lauf in Brühl. Der zehn Kilometer lange Lauf fand am letzten Sonntag statt. Der vom AK Sport und Freizeit seit einigen Wochen angebotene Lauftreff bekam in den letzten Tagen tolle Unterstützung von einigen Mitgliedern des ASG Tria in Hockenheim. Nicht nur Sach- und Geldspenden gingen hierbei ein, sondern auch die Idee an der Teilnahme beim Heini-Langlotz-Lauf wurde dort geboren.

Christian E. vom AK sowie Heidi Z. und Thorsten N. von der ASG Tria nahmen fünf Hockenheimer Flüchtlinge – Berhane M., Mebrahaton S., Ramin G., Filimon G., Zerenay T. – zu dieser tollen Veranstaltung mit. Unter dem von den Flüchtlingen selbst gewählten Namen „Sunshine Runners“ gingen die acht Teilnehmer am Sonntag in knall gelben Laufshirts bei kühlen Temperaturen um Punkt 12 Uhr an den Start.

Ehrenamtliche aus dem Asylnetzwerk Hockenheim und der ASG Tria Hockenheim mit den Läufern

Ehrenamtliche aus dem Asylnetzwerk Hockenheim und der ASG Tria Hockenheim mit den Läufern

Alle kamen ohne Blessuren und sehr glücklich ins Ziel, Berhane M. verfehlte als 12. Platzierter mit einer großartigen Zeit von 36:24,2 das Treppchen nur um knappe drei Minuten. Aber die Zeiten waren hier nur Nebensache, denn alle waren total begeistert von der Art der Veranstaltung und wurden von Ihrem Umfeld sehr positiv wahr- und aufgenommen. Viele Fotos wurden gemacht und etliche andere Läufer tummelten sich zum Meinungsaustausch bei den Athleten mit den zitronengelben Hemden – gelebte Integration!

Flüchtlinge packen fleißig mit an

INTEGRATION: Junge Männer aus Eritrea und Pakistan bringen Vogelpark in Schuss / Unterstützung für Einrichtung dringend notwendig

Der Vogelpark in der verlängerten Heidelberger Straße fristet schon seit Jahren ein sehr bescheidenes Dasein: Die Kasse ist leer und die Anzahl der Aktivisten, die sich um Tiere und Anlage kümmert, hält sich in Grenzen. Die einst florierende Einrichtung bietet keinen einladenden Eindruck. Dies soll sich ändern – mit tatkräftiger Unterstützung junger Flüchtlinge aus dem Pfälzer Ring. Teklit und seine Freunde aus Eritrea und Pakistan packen seit gut drei Wochen kräftig mit an, um den Vogelpark wieder in Schuss zu bringen.

„Daheim war es für viele von uns bereits ein Hobby, sich um Ziegen, Schafe und dergleichen zu kümmern. Hier im Vogelpark mithelfen zu können, macht uns daher allen sehr viel Spaß“, sagte der Eritreer im Gespräch mit unserer Zeitung. Gemeinsam werden Ställe ausgemistet, Laub gerecht, Wege gekehrt und Müll beseitigt.

Seit die Flüchtlinge unter fachmännischer Anleitung von Julia Stefan mitarbeiten, hat sich schon einiges getan. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin gibt Arbeitsgeräte aus und weist die Aufgaben zu. Sie ist vom Arbeitseifer der jungen Männer begeistert: „Die Jungs sind fleißig. Hier geht’s voran. Es hat sich schon einiges getan.“

Großer Wille, sich einzubringen

Wer die zehn Helfer bei ihrer Arbeit beobachtet, stimmt der „Chefin auf dem Platz“ zu: Da gibt es kein Rumstehen oder Hände in den Hosentaschen. Die Flüchtlinge klotzen richtig ran – freiwillig und mit Spaß.

Die Idee zum Vogelpark-Einsatz hatte Manuela Offenloch, Sprecherin des Arbeitskreises Freizeit im Asylnetzwerk: „Als ich gehört habe, in welchen Nöten sich der Vogelpark befindet, und Unterstützung dringend notwendig ist, habe ich Kontakt mit den Verantwortlichen aufgenommen.“ Manuela Offenloch hat dann mit den Bewohnern des Pfälzer Rings über das Projekt geredet und stieß auf offene Ohren, „Die wären am liebsten alle gleich mitgekommen“, freut sie sich über das Engagement der jungen Männer.

Die engagierte Mitarbeiterin des Asylnetzwerks hat den Flüchtlingen auch zu verstehen gegeben, dass sie durch ihre Arbeit der Stadt, in der sie leben, auch etwas zurückgeben können. Und das tun die jungen Männer mit viel Enthusiasmus und Spaß. Julia Stefan gegenüber unserer Zeitung: „Die Flüchtlinge sind sehr hilfsbereit, lernen fleißig Deutsch und bringen ihr Wissen ein. Manche brauchen gar keine Einweisung mehr. Sie wissen von sich aus, was gemacht werden muss.“ Manuela Offenloch ergänzt: „Die Jungs sind gut erzogen. Das Thema Frauen zum Beispiel spielt überhaupt keine Rolle. Wir werden voll akzeptiert.“

Unter tatkräftiger Mithilfe der Flüchtlinge soll der Vogelpark wieder so herausgeputzt werden, dass er für die Bevölkerung zu einem attraktiven Ausflugsziel wird. Derzeit sind in der Anlage vier Ziegen, 19 Enten, vier Pfauen, vier Goldfasane, 20 Tauben und jede Menge Vögel (54 Wellensittiche, zwei Aras, 12 Sittiche, zwei Papageien, vier Kakadus und ein Mohrenkopfpapagei) zu bestaunen.

Patenschaften für Tiere angedacht

Die Versorgung der Tiere kostet Geld. Geld, das eigentlich nicht vorhanden ist. Das Spendenschwein war bei unserem Besuch beispielsweise leer. Abhilfe könnten Vogelpatenschaften schaffen, bei denen Firmen oder Privatpersonen die Kosten fürs Futter übernehmen – eine der vielen Ideen von Manuela Offenloch. Sie kann sich auch ein kleines Frühlingsfest vorstellen, um die Kasse aufzubessern. Darüber hinaus lässt die Hockenheimerin ihre Kontakte spielen, um Dienstleistungen oder Sachspenden wie Farbe zu organisieren. Julia Stefan weiß den Einsatz zu schätzen: „Jetzt wird erst einmal aufgeräumt und gereinigt, dann geht es an die Optik.“

Mit vereinten Kräften soll der Vogelpark wieder zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für kleine und große Hockenheimer und auswärtige Besucher werden. Wichtig ist aber nicht nur Manuela Offenloch ein weiterer Aspekt: „Das hier ist ein tolles Projekt für Integration.“

Artikel von Hans Schuppel aus der Hockenheimer Tageszeitung vom 05.03.2016: http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/hockenheim/fluchtlinge-packen-fleissig-mit-an-1.2672494

Pakistaner sind bei ihrem Volkssport Cricket begeistert bei der Sache

Asylnetzwerk Hockenheim hatte zum besonderen Sport-Event in die Jahnhalle eingeladen

Batsman/Schlagmann kurz vor dem Schlag

Batsman/Schlagmann kurz vor dem Schlag

Kurz nach dem Abwurf des Balles

Kurz nach dem Abwurf des Balles

Zahlreiche Zuschauer folgten den Spielen

Zahlreiche Zuschauer folgten den Spielen

Gruppenbild aller Spieler mit den Verantwortlichen des HSV und des Asylnetzwerks sowie den Cricket-Experten Baig und Clayton.

Gruppenbild aller Spieler mit den Verantwortlichen des HSV und des Asylnetzwerks sowie den Cricket-Experten Baig und Clayton.

Am Fastnachtssonntag fand in der Jahnhalle auf dem HSV-Sportgelände eine für Hockenheim ungewöhnliche Sportveranstaltung statt. Auf Einladung des Asylnetzwerks spielte eine große Gruppe pakistanischer Asylbewerber aus der Gemeinschaftsunterkunft des Kreises am Pfälzer Ring in der Halle Tape Ball.

Das ist eine Abwandlung des pakistanischen Nationalsports Cricket, bei dem der harte Leder-Kork-Ball durch einen mit farbigem Isolierband umwickelten Tennisball ersetzt wird. Bei der Vorbereitung und Durchführung der Aktion wurde das Asylnetzwerk von verschiedener Seite unterstützt. So sandte Brian Mantle, der Geschäftsführer des Deutschen Cricket Bundes, eine ganze Kiste mit gebrauchten Schlägern, Handschuhen, Bällen und anderen für das Spiel notwendigen Gegenständen.

Aus Heidelberg kam der Cricket- Abteilungsleiter Irfan Baig vom TSV Pfaffengrund, der mit jeweils einer Mannschaft in der Regional- und Bundesliga spielt. Gleichzeitig ist der gebürtige Pakistaner auch Vorsitzender des Baden-Württembergischen Cricket-Verbandes. Unter seiner Leitung wurde das Spielfeld vorbereitet, Mannschaften gebildet und die genauen Regeln vereinbart. Daraufhin ergab sich ein intensives Spiel über ca. 1,5 Stunden und anschließend eine etwas kürzere Revanche. Sehr interessiert wurde das Spiel von zahlreichen Besuchern auf den Tribünen, darunter andere Flüchtlinge, aber auch viele Ehrenamtliche aus dem Asylnetzwerk und vom HSV, verfolgt. Wer gerade nicht aktiv am Spiel beteiligt war, erläuterte den Außenstehenden die Regeln und die jeweilige Spielsituation.

Christoph Heinzelmann vom Arbeitskreis Freizeit, Sport und Kultur des Asylnetzwerks war froh über die gelungene Aktion, denn „Cricket zu spielen war der Wunsch, der an uns von den ca. 50 Pakistanis in der Containeranlage immer wieder herangetragen wurde.“

Organisator Michael Gelb bedankte sich insbesondere beim Vorsitzenden des HSV Claus-Uwe Hummel und dessen Stellvertreter Volker Gierß für die Möglichkeit in der Jahnhalle zu spielen. „Aber auch ohne unsere Cricket-Experten Irfan Baig und den in Hockenheim wohnenden Briten Paul Clayton als Schiedsrichter wäre es nicht gegangen“, schloss er auch diese in seinen Dank mit ein. Im Anschluss an die beiden Cricket-Spiele ging das sportliche Treiben nahtlos weiter. Weitere Bewohner des Pfälzer Rings aus Afghanistan, Eritrea und Pakistan hatten geduldig gewartet und konnten nun in der Halle endlich eine Runde Fußball spielen. Erfreulich ist, dass die eigentlich einmalige Aktion vielleicht bald eine Fortsetzung finden könnte. Die HSV-Verantwortlichen sahen, mit wie viel Spaß die jungen Männer bei der Sache waren und schauten spontan die Hallenbelegungspläne nach möglichen Lücken durch. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Freizeit des Asylnetzwerkes werden diese Möglichkeiten in der Halle zu spielen jetzt weiter geprüft.Außerdem kann sich der HSV gut vorstellen, das Außengelände für Cricket zur Verfügung zu stellen. Irfan Baig hatte während des Spiels einige begabte Spieler gesehen und sie eingeladen ein Training beim TSV Pfaffengrund anzuschauen. „Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben, vielleicht können wir im Sommer in Hockenheim dann einmal ein Freundschaftsspiel auf dem Außengelände machen, damit noch mehr Hockenheimer die traditionelle Sportart kennen lernen können.“

Über diesen Link gelangen Sie zu einem weiteren Bericht, der in der Hockenheimer Tageszeitung erschienen ist: http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/hockenheim/vielleicht-gibt-s-eine-neue-hsv-abteilung-1.2635579.

Arbeitsflächen in den Küchen der Containerunterkunft

In den Küchen der Containerunterkunft am Pfälzer Ring standen bisher keinerlei Arbeitsflächen zur Verfügung. Daher war die Vorbereitung von Speisen sehr ungeschickt. Ein kleines Team aus dem Arbeitskreis Soziales hat gemeinsam mit den Bewohner dem jetzt Abhilfe geschaffen. Zunächst fuhren Pia Hauser und Marina Offenloch mit zwei Bewohnern zum Baumarkt und kauften für jede Küche Arbeitsplatten und Unterschränke. Anschließend wurden diese gemeinsam mit weiteren Helfern und Flüchtlingen in zwei Stunden komplett in allen drei Küchen aufgebaut. Die Materialkosten hat die Spendenkasse des Asylnetzwerks übernommen.
Die Bewohner sind sehr froh jetzt endlich richtig Kochen und Backen zu können und bedankten sich mit pikanten selbstgebackenen Krapfen bei den ehrenamtlichen Helfern.
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Ausstellung informiert über „Asyl ist Menschenrecht“ in der Zehntscheune

Nach dem Theaterstück „Welcome to Europe – Geschichten vom Fliehen und Ankommen“ am Donnerstagabend zeigen die Initiatoren Lokale Agenda, Asylnetzwerk Hockenheim und Evangelische Kirchengemeinde ab Freitag, dem 22. Januar, im Foyer der Zehntscheune die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“. Auf rund 20 Tafeln können sich Interessierte über Fluchtursachen und das Recht auf Asyl informieren. Der Eintritt ist frei; die Ausstellung dauert bis 10. Februar. Die Öffnungszeiten der Zehntscheune lauten: Dienstag 15 bis 19 Uhr, Mittwoch 10 bis 12 Uhr und 15 bis 19 Uhr, Donnerstag 10 bis 12 Uhr und 15 bis 19 Uhr, Freitag 10 bis 12 Uhr und 15 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr. Montags ist die Zehntscheune geschlossen.

Terminhinweis:

Theaterabend „Welcome to Europe – Geschichten vom Fliehen und Ankommen“ vonCosima Greeven und Nataša Rikanović, 21. Januar 2016, 19.30 Uhr, Lutherhaus (Obere Hauptstraße 24), Eintritt frei.

Theaterabend berichtet über „Geschichten vom Fliehen und Ankommen“

Die Lokale Agenda und das Asylnetzwerk Hockenheim präsentieren am Donnerstag, dem 21. Januar, 19.30 Uhr, im Lutherhaus (Obere Hauptstraße 24) einen Theaterabend der besonderen Art. Die Schauspielerinnen Cosima Greeven und Nataša Rikanović berichten in „Welcome to Europe – Geschichten vom Fliehen und Ankommen“ von Wanderungen der Menschen in diesem und vergangenen Jahrhunderten und aus vielen Gegenden der Erde. Da

„Welcome to Europe – Geschichten vom Fliehen und Ankommen“: Ein Figurentheater der bitterbösen Art

„Welcome to Europe – Geschichten vom Fliehen und Ankommen“: Ein Figurentheater der bitterbösen Art

s Figurentheater setzt sich mit poetischen Bildern, Liedern und bitterbös-satirischen Dialogen mit vielschichtigen Fragen unserer Zeit auseinander: Wie ist es, aus einer hoffnungslosen Lebenssituation aufbrechen zu müssen? Auf der Flucht zu sein? Im Unbekannten anzukommen?

Der Theaterabend möchte zum Dialog anregen – indem er provoziert. Die zwei Puppen des Theaterstücks, der „EU-Bluthund“ und der „Frontex-Mitarbeiter“ spielen beispielsweise zusammen gerne „Schiffe versenken“ vor Lampedusa. Ein Künstlerteam der Gruppe „Kultureller Zwischenraum“ aus Heilbronn, die das Theaterstück verantwortet, hat dafür über viele Monate hinweg Material gesammelt und Interviews geführt.

Der Eintritt zu diesem Theaterabend ist frei. Nach dem Stück (Dauer ca. 80 Minuten) gibt es die Möglichkeit für Gespräche. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Mehr Informationen auf der Internetseite www.projektflucht.de.